Dolore - Entwurf einer Stadt

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Dolore - Entwurf einer Stadt

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by Urias Fri Sep 25, 2015 4:39 pm
Heyo!
Ich hatte vor einigen Tagen mal einen Inspirationsschub und hab ich dran gemacht eine Stadt für Degenesis zu entwerfen. Zugegebenermaßen war das mehr eine Impulsaktion, weshalb es gut möglich ist, dass ich einige Aspekte der Welt etwas durcheinander geworfen und/oder vergessen hab. Gerade deshalb wollt ichs euch nicht vorenthalten, da ich hoffe hier ein bisschen Feedback zu bekommen. Das ganze ist als Work in progress zu verstehen und wird, wenn meien Inspiration anhält, weitergeführt.

Ausgangssituation:
Dolore ist eine überdurchschnittliche Stadt im Norden Purgares. Anfangs eine bloße Ansammlung von Häusern und nicht mehr als ein Dorf, wurde sie immer mehr zu einem lokalen Sammelpunkt für Schrotter nachdem sich die Botschaft von einer nicht weit entfernten, voreshatonischen Industriestadt verbreitete. Die Schrotter waren den ansässigen Sipplingen, unter der Führung der Sippe der Cavelli, willkommene Gäste und es bildete sich bald eine gesunde Symbiose zwischen den Heimischen der Stadt und den Schrottern, welche sich primär auf die Gewinnung und Verarbeitung von Altmetall aus den nahe gelegenen Ruinen spezialisierten. Dies legte den Grundstein für den Ruf Dolores als Stadt der Industrie und Maschinerie. Noch von weitem lassen sich die Rauchschwaden aus den Öfen erkennen und dienen gewissermaßen als Leuchtfeuer für Reisende und Händler. Die Stadt wuchs und wuchs bis zum heutigen Zeitpunkt. Heute finden sich fast alle größeren Kulte in Dolore und das Machtgefüge ist bei weitem nicht mehr das was es war.

Die Wiedertäufer
Es begann vor 30 Jahren mit einer Rotte Wiedertäufer unter der Führung des charismatischen Mateo. Gleichermaßen mit purer Einschüchterung und flammenden Worten gelang es ihm den Patriarchen Alessandro Cavelli für sich zu gewinnen und so die Machtposition des Kultes zu stärken. Über die Jahre hinweg sickerte der Glaube der Wiedertäufer so fest in die Stadt ein, dass zwar bei weitem nicht alle Bewohner sich den WIedertäufern anschlossen haben aber doch gebührenden Respekt vor ihnen zeigen und im privaten ein seltsames Amalgam aus ihrer alten Sippenreligion und der Neognosis praktizieren. Auch wenn die "offizielle" Führung der Stadt dem neuen Patriarchen Dante Cavelli unterliegt regieren tatsächlich die Wiedertäufer. Die Orgiasten sorgen für Ordnung und sprechen Recht nach ihrem Glauben. Der alte Mateo weiß das. Und er weiß auch, dass jedes Jahre sein letztes sein könnte. Obwohl seine Autorität im Kult unangetastet ist stellt er sich die Frage nach seiner Nachfolge. Die Stadt ist ihm ans Herz gewachsen und er will sie nicht im Chaos hinterlassen. Nicht zuletzt weil die Schrotter in letzter Zeit immer aufmüpfiger werden...

Vergils Schar
Es ist ein alter Hut, dass Schrotter gerne trinken und herumhuren. Gerade als Apokalyptiker weiß man das am besten. Dementsprechend wundert es niemanden, dass sich Vergil mit seiner Schar am Rande der Stadt angesiedelt hat und dort ein gutfunktionierendes Netzwerk aus Kaschemmen und Bordellen betreibt. Das gefällt den Wiedertäufern nicht, ist klar, aber auch sie haben manchmal gewisse Bedürfnisse. Die Schar selbst wird jedenfalls, solange sie das ganze nicht zu auffällig macht, sogar unter der Hand geduldet. Das liegt nicht zuletzt an Vergil selbst. Der alte Rabe ist ein seltener Anblick unter den Apokalyptikern. Er spricht ruhig und bedacht, ist nicht an Konflikt interessiert. Vielmehr wirkt er wie ein Mystiker, welcher das Tarot täglich studiert und versucht Einblick in die Welt zu haben. Das ist auch der Grund warum er seiner Schar verbietet Burn zu verticken. Das Burn, Segen und Fluch zugleich, ist seiner Meinung nach nichts für die Massen. Vielmehr ist es ein Werkzeug. Ein Werkzeug um das Sein selbst zu ergründen und eins zu werden mit dem was uns umgibt. Zu wertvoll für das gemeine Volk. Zu gefährlich. Seine Autorität stammt weniger aus seiner Kraft, obwohl er noch immer mit dem Messer umzugehen weiß, als durch sein Geschick auf dem sozialen Feld und seinem Charisma. Oder vielmehr war es die längste Zeit so...

Dantes Schar
Dante ist der Dorn im Flügel des alten Raben. Lange Zeit war er Teil von Vergils Truppe wurde aber immer unzufriedener mit der Herangehensweise des alten Träumers. Er sieht ihn als zu passiv und vom Weg der Apokalyptiker abgekommen. Man lebt nur einmal und nach mir die Sintflut. Dementsprechend ergeht sich Dante auch im Rausch. Burn ist sein Leben und er war Vergils Embargo diesbezüglich leid. Warum sollte nicht jeder was von diesem Wunderzeug haben? Mal vom Gewinnverlust ganz abgesehen. Genau jener Punkt führte vor einigen Jahren auch zum Bruch zwischen den beiden. Mit der Hilfe einiger anderer Apokalyptiker, welche ebenso dachten wie er, schaffte er es einen Teil von Vergils Hoheitsgebiet für sich zu beanspruchen und seine eigene Schar zu gründen, welche seitdem dieses Viertel beherrscht. Wenn Vergil das subtile Verbrechen der Cosa Nostra verkörpert ist Dante beinharte Straßenkriminalität. Einschüchterung und Drogenhandel sind die Werkzeuge mit denen Dante sich am Leben erhält. Da hilft es natürlich, dass sein Ansatz für die jüngeren Apokalyptiker weitaus interessanter ist als Vergils vergeistigte Lebensführung. Die beiden Raben beobachten einander gut. Beide wissen, dass es nur eine Frage der Zeit ist bis sie sich zerfleischen werden. Die Konflikte zwischen den beiden Scharen nehmen in letzter Zeit immer mehr zu. Es liegt etwas in der Luft...

Die Schrotter
Die Schrotter waren der erste Kult, welcher sich in Dolore ansiedelte. Der einfache Lebensstil der ansässigen Sippen passte gut zu der "Can do"-Einstellung der Schrotter weshalb die Stadt auch schnell erblühen konnte. Konflikte kamen erst mit den WIedertäufern. Ihre lästigen Predigten führten dazu, dass sich das Band lockerte und die Schrotter, der industrielle Lebensnerv der Stadt, immer weniger gewürdigt wurden und dementsprechend an Macht verloren. Die Bevölkerung mag vielleicht vergessen haben, wer diese Stadt überhaupt erbaut hat und am Leben erhält, doch die Schrotter erinnern sich. Nicht zuletzt dank Fumo, dem ältesten Heizer und Quasi-Anführer der Schrotter. Obwohl er auch nichtmehr der jüngste ist ist er noch fit wie am ersten Tag. Er koordiniert die Arbeit in den Öfen und sorgt dafür, dass das ganze Business funktioniert. Nicht zuletzt um den Wiedertäufern zu zeigen, wer hier der Herr im Haus ist. Der Undank der Sippen kotzt Fumo an und die Schikanen der Wiedertäufer gegenüber seinen Leuten noch mehr. Seine Stimmung ist am kochen. Wenn er nur könnte würde er sie am liebsten aus der Stadt jagen. Mit jedem Tag wird seine Rhetorik härter und man bekommt das Gefühl, dass die Revolution kurz bevor steht. Es braucht nurnoch einen Anlass.

Die Spitalier
Als die Spitalier sich in der Stadt ansiedelten waren sie willkommene Gäste. Die Hygiene der Schrotter lässt zu wünschen übrig und das versporte Insektengezücht im Umland hilft auch nicht gerade wenn es darum geht Krankheiten zu verhindern. Dementsprechend fügten sie sich gut in die Infrastruktur ein und sind bis jetzt eigentlich noch immer sehr geschätzt. Das liegt einerseits daran, dass sie sich keinen Machtrausch leisten, und andererseits daran, dass man sie schlichtweg braucht. Leiter des örtlichen Spitals ist Dr. Roland Krenz, welcher innerhalb des Spitals als einer der Epigenetiker gehandelt wird. Natürlich fragt man sich manchmal, warum so eine Koryphäe hierher geschickt wurde aber man beschwert sich keineswegs darüber. Krenz selbst lässt sich nicht oft blicken. Er arbeitet Tag und Nacht in seinem Labor. Für notwendige Erledigungen hat er seine, ihm zugeteilte, Famulantin Amadea, welche seinen logischen Geist bewundert und sowas wie sein Protege ist. Sie ist ihm treu ergeben und schätzt das Vertrauen, welches er in sie legt. Die Spitalier unterstützen auf offizieller Seite die Wiedertäufer, da die daraus entstehende Ordnung günstige Bedingungen für Forschung und Heilung bietet.

Die Jehammedaner
Der wohl kleinste Kult innerhalb der Stadt. Unter der Führung des Abrahmi Baruch haben sie sich vor einiger Zeit hier angesiedelt. Ursprünglich vom Balkan stammend haben sie hier eine neue Heimat gefunden. Baruch ist ein strenger Patriarch, welcher genau darauf achtet, dass die Traditionen bewahrt werden. Auch wenn er die Wiedertäufer verachtet hat er eine Waffenruhe ausgehandelt, welche zwar wackelig ist aber zum großen Teil eingehalten wird. Mancher seiner Schützlinge empört sich darüber, doch Baruch hat seine Gründe. Er hat die Schrecken gesehen, welche dieser Konflikt mit sich bringt. Sein Augenstern, der Isaaki Jeshua starb während des Kampfes an der Balkhangrenze. Baruchs traurige Augen verraten, dass er noch immer den Schmerz in sich trägt. Die Jehammedander haben sich am Außenrand der Stadt angesiedelt, möglichst weit weg von den Apokalyptikern, mit welchen Baruch jeglichen Kontakt verboten hat. Die Reinheit der Sippe soll erhalten werden. Man versucht sich aus den Konflikten zwischen den anderen Fraktionen herauszuhaltenund das bisher mit Erfolg.


Geheimnisse:
So weit das mehr oder weniger offensichtliche. Doch was geschieht hinter den Kulissen? Da wäre erstmal Vergils zögerliche Haltung. Offiziell vermeidet er den Konflikt mit Dante schlichtweg um seine Machtposition ncht zu sehr ins wanken zu bringen. Doch es steckt mehr dahinter. Die Karten haben ihm etwas offenbart. Eine dunkle Wolke steuert auf die Stadt zu. Er spürt es in der Burn-Trance. Mit jedem Tag mehr. Etwas kommt und es bringt den Tod. Was genau weiß er nicht. Doch erst wenn dieser Sturm vorbeigezogen ist kann er sich so banalen Machtkämpfen widmen, soviel ist sicher.

Dr. Krenz wurde auch nicht ohne Grund von Borca hierher versetzt. Das Spital hat seit Jahren Berichte von psychonautischen Aktivitäten in der weiteren Gegend gesammelt und eine Tendenz festgestellt. Sie nähern sich der Stadt. Krenz soll das erforschen und gegebenenfalls dagegen vorgehen. Deswegen auch das Bündnis mit den Wiedertäufern. Ihre Flammenwerfer sind eine gute Ergänzung zu den, eher spärlich aufgestellten, Feldtruppen der Spitalier. Krenz steht unter Druck, da das Spital von ihm langsam aber sicher einmal Ergebnisse will. Nur sind da wenige. Keiner der Forschungstrupps, welche er ausgesendet hat kam jemals zurück. Und es hilft auch wenig, dass er langsam aber sicher auf Burn abstürzt. Es begann als eine Art Gedankendoping, die letzte Hoffnung darauf ein unlösbares wissenschaftliches Problem zu lösen. Aber der Erfolg blieb aus. Möglicherweise wenn er mehr nähme...? Das Burn bezieht er direkt von Dante, welcher sich darüber ins Fäustchen lacht. Natürlich nicht unmittelbar, sondern über seine Assistentin Amadea. Er hat ihr zwar gesagt, er bräuche es für Forschungszwecke aber die Mengen nehmen in letzter Zeit massiv zu. Sie hat zumindest die Vermutung, dass der gute Doktor es übertreibt aber ihre Ehrfurcht vor diesem Mann hindert sie daran etwas zu sagen. Aber innerlich zweifelt sie daran ob sein Ansatz wirklich produktiv ist. Krenz ist es auch, welcher, unter dem Vorwand des Stadtfriedens, die Wiedertäufer davon überzeugt hat nicht gegen Dante und seine Crew vorzugehen.

So weit mal was ich grade hab. Wär nett wenn ihr mir da ein wenig RÜckmeldung geben könnten. Dangeschön!
Urias
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Re: Dolore - Entwurf einer Stadt

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by Ilfaralek Sat Sep 26, 2015 11:20 am
Danke für Deinen Beitrag. Ich kann mir durchaus vorstellen, in einer Kampagne die SCs durch Dolore zu führen und einige Zeit verweilen zu lassen. Der Hinweis auf das heraufziehende Unheil hat bereits einige Ideen aufkeinen lassen... :D Klasse finde ich, daß die beschriebenen Personen jeweils eine eigene Agenda haben. Selbst wenn diese für Außenstehende nicht offensichtlich ist und die SCs nicht einmal zwingend damit in Kontakt geraten, wirken die NSCs hierdurch plastischer und dem Spielleiter werden Anknüpfungspunkte für mögliche Szenarien geliefert.

Dein Entwurf ist es in meinen Augen wert, ausgebaut zu werden.

Die Namen der NSCs werde ich indes nicht alle so übernehmen. "Baruch" gibt es meines Wissens bereits als Jehammedaner in Justitian, "Krenz" klingt mir zu sehr nach einem Spitalier aus Justitian.
In Ghat they believe in vampire watermelons, although folklore is silent about what they believe about vampire watermelons. Possibly they suck back.-- (Terry Pratchett)
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Re: Dolore - Entwurf einer Stadt

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by Gregor Kieselbach Fri Oct 09, 2015 12:03 am
Hey Urias, wenn du das weiter ausbaust, dann poste deine Ergebnisse auf jeden Fall weiter hier im Forum. Es ist, cool, wenn die Welt so immer lebendiger wird.

Der bisher skizzierten Konflikte sind auf jeden Fall ganz interessant, könnten aber noch etwas pointierter sein. Dabei musst du allerdings aufpassen, dass das Setting nicht zu sehr wie In Thy Blood wird. Eine Stadt in Nordpurgare, deren Familien immer mehr von den Wiedertäufern überformt werden, ist ja schon sehr ähnlich. Und auch in ITB gibt es das Motiv der nebulösen Bedrohung, die nur von wenigen erahnt wird. Aber das konntest du vor zwei Wochen natürlich noch nicht wissen. (Hast du unterbewusst vllt telepathische Kräfte?)

Andererseits hat dein Ansatz auch viel von ITB abweichendes. Darauf würde ich mich bei der weiteren Ausarbeitung konzentrieren, wobei ich die Jehammedaner raus lassen würde. Die sind ja eher unüblich in Purgare, wegen der Wiedertäufer. Nur in Bergamo hat sich eine Sippe angesiedelt, aber gerade weil die Herrscher von Bergamo gegen die Wiedertäufer sind. Oder du greifst diesen Hintergrund noch einmal gezielt auf und erklärst, warum eben auch in Dolore Jehammedaner sind.
Wenn ihr Fragen vor allem bezüglich irgendwelcher Regelunklarheiten habt, wäre es schön, wenn ihr zuerst die Suche benutzen könntet.
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Re: Dolore - Entwurf einer Stadt

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by Urias Fri Oct 09, 2015 10:49 pm
Heyo!
Danke erstmal für die Rückmeldungen. Ich arbeit immer mal wieder an der Stadt und ihrem Umfeld. Dabei ergibt sich mir das Problem, dass ich oft nicht weiß ob meine Ideen so überhaupt funktionieren (im Sinne von Meta-Plot und Weltenlogik), schlichtweg weil die Weltenbeschreibung so dicht ist, dass es mir schwer fällt mich an Details zu erinnern. Aber dazu gleich.

Ba-Kan wrote:Der bisher skizzierten Konflikte sind auf jeden Fall ganz interessant, könnten aber noch etwas pointierter sein. Dabei musst du allerdings aufpassen, dass das Setting nicht zu sehr wie In Thy Blood wird. Eine Stadt in Nordpurgare, deren Familien immer mehr von den Wiedertäufern überformt werden, ist ja schon sehr ähnlich. Und auch in ITB gibt es das Motiv der nebulösen Bedrohung, die nur von wenigen erahnt wird. Aber das konntest du vor zwei Wochen natürlich noch nicht wissen. (Hast du unterbewusst vllt telepathische Kräfte?.


Ach verdammt... Ich hab die Stadt in dieser Form primär dazu entworfen als Ausgangspunkt zu dienen um meine angehenden Spieler dann irgendwann mal zu den Geschehnissen von ITB zu schicken. Hab das Buch aber noch nicht dementsprechend kann ich da wenig sagen. Muss ich wohl nochmal drüber gehen wenn ichs gelesen hab weil sonst wirds monoton. Also wenn du mir ein paar Hinweise geben könntest wo sich die Städte gleichen wär ich dir dankbar :) .

Bezüglich der Jehammedaner muss ich zugeben, dass die primär dabei sind weil ich sie als Aufhänger für den ersten Abenteuerplot benötige (Kurzfassung: Schrotter will mit Saraeli durchbrennen und Chars sollen dabei helfen). Kann man sicherlich irgendwie ersetzen aber ich weiß grade nicht wie. So vom Hintergrund hätte ich mir halt gedacht, dass sie vom Balkhan gen Purgare gezogen sind wegen des Konflikts mit den Wiedertäufern und/oder die Bedrohung durch die Klans dort. Aber zugegebenermaßen sind sie der Kult, den ich in der Hinsicht noch am wenigsten betrachtet hab.

Hab auch letztens über die große Bedrohung im Hintergrund nachgedacht und häng da ein wenig. Eine Überlegung war, dass sich in der jüngeren Vergangenheit in der Nähe der Stadt (drei Tagesreisen oder so) in einem kleinen Gebirgszug ein relativ großes Sporenfeld gebildet hat in dem ein Psychokinet seine Kluft aufgeschlagen hat. Die Spitalier haben aufgrund der Lage des Feldes noch nix davon mitgekriegt und sie haben auch wenig Muße dafür. Immerhin hat man Sorgen innerhalb der Stadt und dort leben sowieso nur einige Wildlinge in kleinen Bergdörfern die keinen interessieren. Die dienen dem Psychokineten auch als Nahrung und sie sind demnach schon versport oder, in den höheren Regionen in denen die Versporung stärker wird, auch schon Leperos (das bietet Potential für ein Abenteuer im Sinne von inzestuöse Bergdörfler). Jetzt habe ich überlegt, dass irgendwas den Psychokineten dazu gebracht hat seinen Hort zu verlassen und auszubreiten. Aber was? (Hab überlegt, dass der Apo Dante und seine Crew als einzige von dem Feld wissen und dort das Burn holen, das sie dann verchecken was dem gar nicht gefällt. Oder so). Das ganze soll über kurz oder lang darauf hinauslaufen, dass immer mehr der umliegenden Dörfler erkranken und gen Stadt fliehen um den Schwärmen des Psychokineten zu entgehen und so Chaos in der Stadt entsteht (Wie soll man mit den flüchtlingen umgehen? Kann man sie handlen? Yay, Tagesaktualitäten!). Aber wie gesagt, hier bin ich mir nicht ganz sicher ob das so funktioniert wie ich mirs vorstell. Liegt auch darin, dass ich mir nicht vorstellen kann wie Psychonauten ticken. Also wenn da jemand nen Verbesserungsvorschlag oder Ratschlag hat wär ich echt dankbar.

So long,
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Re: Dolore - Entwurf einer Stadt

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by Gregor Kieselbach Sun Oct 11, 2015 12:06 am
Urias wrote:Also wenn du mir ein paar Hinweise geben könntest wo sich die Städte gleichen wär ich dir dankbar

Ich schreib dir gleich mal ne PN, damit ich eventuelle Leser, die ITB noch als Spieler erleben wollen, nicht spoiler. Dich kann ich dann davor natürlich nicht verschonen. :)
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